Wozu Mental Supremacy anstreben?

Unter äusserem Druck, dargestellt durch die blauen Treiber, nimmt die eindämmende Wirkung auf die Leistungsträger -Wille, Antrieb und Potential- zu.

Überblick, Motivation, Timing und Inspiration können schwinden, sowohl bei Einzelpersonen, als auch bei Teams, Geschäftseinheiten und ganzen Unternehmen.
Ziel der Mental Supremacy ist es, in erster Linie Strategien im Überwinden eines dominanten Aussensystems unter allen Bedingungen zu beherrschen. Erst in zweiter Linie geht es um den Sieg über Gegner und Mitbewerber.

Der Begriff “Mental Supremacy” taucht erstmals 1913 in einem Buch von W.R.C. Latson auf und umreisst die Qualitäten der Konzentrationsfähigkeit, des Erinnerungsvermögens und der mentalen Effizienz.
Mit dem Einfluss der Trainingslehre der Kampfkünste, welche über körperliche Stärkung, Atemtechniken und Bewegungskoordination auch eine mentale Entwicklung anstreben, wurde Mental Supremacy seit 1994 durch Sven Patrick Stecher als ein Ergebnis des Zusammenspiels physischer, emotionaler und mentaler Faktoren erlernbar gemacht.
Mental Supremacy ist das Resultat einer Wechselwirkung günstiger körperlicher und mentaler Faktoren. Eine willkommene Konsequenz dieses Zusammenhanges ist es, dass somit Mental Supremacy auch über beide Faktoren beeinflussbar wird. Die bisherige Trennung der rein körperlichen Wirkung physischen Trainings einerseits von ausschliesslich geistigen Übungen für mehr mentale Stärke andererseits, ist damit überholt und macht neuen Trainingsformen Platz: 

Geeignete körperliche Trainingsformen steigern Resilienz, Fokussierung sowie die mentale Stärke. 

In einer medizinischen Facharbeit von Sebastian Neckel zu regelmässigem modernen Schwertkampf wird beispielsweise die erhebliche Steigerung der Konzentrationsfähigkeit durch das Praktizieren des Schwertkampftrainings nachgewiesen (Medizinische Facharbeit erstellt von Sebastian Neckel am 30.09.2006 für Formatio, Berufsfachschule für Physiotherapie, Landshut).
Im Spitzensport führt Mental Supremacy zur Annäherung an die Grenze zwischen kontrollierter und intuitiver Ausführung, speziell sehr schneller Bewegungsabläufe.
In der Führungstätigkeit liegt die Wirkung mentaler Überlegenheit in der verfeinerten und frühzeitigen Wahrnehmung von Veränderungen sowie der Orientierung und der Kontextbildung innerhalb grösserer Bezugskreise.